
Ich bin die MONDFRAU
Ich heiße Jenny und bin genau vier Jahre und zwei Monate älter als der »Rolling Stone« Mick Jagger. Hast schnell nachgerechnet? Frag jetzt nicht: Was machen denn so alte Leute im Internet? Nun, ich heiße zwar Mondfrau, aber ich lebe ja nicht hinter dem Mond! Weil mich die Raumfahrt fasziniert, wäre ich allerdings gerne einmal da oben gewesen. Dann hätte ich auf dem Trabanten unsere Fahne aufgepflanzt, gleich neben der US-Flagge. Da schau: Auf dem Foto von der 1. Mondlandung ist tatsächlich auch unsere Fahne...
...schau nach 
| Geboren: |
Am 26. Mai 1939 in Linz an der Donau, wo ich auch jetzt wieder lebe. |
| Berufe: |
Journalistin &
Skilehrerin  |
| Sport: |
* Skifahren * Langlaufen * Tourengehen * Tennis * Rudern * Reiten * Surfen * Inlineskating * Bergwandern * Halbmarathon * Radfahren * |
| Musik: |
Klassische Musik, aber auch Pop & echte Volksmusik. Ich spiele ein wenig Klavier. Und natürlich habe ich als Kind Blockflöte gelernt. |
| Bücher: |
Mein Lieblingsbuch ist »Die Entdeckung der Langsamkeit« von Stan Nadolny |
| Essen: |
Am liebsten ein schönes Frühstück mit allem Drum & Dran. |
| Tiere: |
Katzen & Hunde & Adler & Tiger & Schmetterlinge |
| Ich mag: |
Vor allem Kinder & liebe alte Leute & Menschen mit Herzensbildung & Humor, gebildete Menschen. |
| Ich mag nicht: |
Dummmheit & Überheblichkeit & Gleichgültigkeit |
| Glück bedeutet für mich: |
Jeder neue Tag & die Begegnung mit lieben Menschen, besonders mit Kindern |
Die heutige Jugend & das Alter
Die heutige Jugend bewundere ich für ihren Mut in dieser leistungsorientierten Welt. Sie brauchen ihn. Gut, dass sie nicht wissen, was sie erwartet.
Das Alter bedeutet für mich eine interessante Erfahrung. Wie geht mein Körper damit um? Im Kopf bist du ja seltsamerweise nicht alt. Ich sehe mehr Falten, ich sehe graue Haare wachsen, wegen der Alters-Weitsichtigkeit brauch ich schon eine Brille, aber sonst bin ich wie immer. Nur die »Kleidung« des Körpers, die du ja nicht wechseln kannst, wird schon leicht schäbig. Das Alter kleidet den Menschen ein mit sehr abgetragenen »Sachen«.
Ich schaue gerne junge Mädchen, junge Burschen an und beneide sie ein wenig um ihre Unbekümmertheit. Und wenn ich diese jungen Menschen sehe, die sich gerade auf das Leben vorbereiten, so weiß ich, dass sie all ihre Erfahrungen selber machen müssen, dass ihnen dabei niemand die Verantwortung abnehmen wird. Das kann - wie ich selber zu spüren bekam - mitunter recht schmerzvoll und leidvoll sein.
Aber zum Glück wissen sie das noch nicht.
Lasst sie ihre Jugend auskosten und ausleben, lasst sie sorglos und begeistert sein, solange sie das noch können. Lasst sie übermütig sein und ein wenig frech, lasst sie laut sein und lustig. Sie werden nach und nach von selbst leiser und angepasster. Leider. Denn Menschen, die ihre Begeisterung, ihren Übermut, ihre Spontanität und ihre Entdeckungslust verloren haben, die werden bald im Bett liegen und nicht mehr aufstehen.
Lasst die jungen Menschen denken, sie seien unsterblich. Denn das sind sie ja auch, so lange sie nicht Alter, Krankheit und Tod vor Augen haben.
Und das ist ihr gutes Recht.
Wie ich selber die Jugend erlebt habe, darüber schreibe ich auf einer anderen Seite. Thema: Die »gute, alte Zeit«. Das wird sicher auch die Jungen von heute interessieren. Klick das Bild an, dann bist du dort.
|