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...:::: SIR EDMUND HILLARY: BEGEGNUNG UND ABSCHIED ::::...
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Ich fotografierte Sir Edmund Hillary und den Tiroler Extrem-Alpinisten Wolfgang Nairz vor einem Foto des Mount Everest, den »Sir Ed« in Begleitung des Sherpa Tenzing als erster bezwungen hat. Dieses Foto machte ich bei der Eröffnung einer Mount Everest-Ausstellung. Heute tut es mir sehr leid, dass ich mich damals nicht mit Sir Ed habe ablichten lassen.
Bei einer Mount Everest-Ausstellung, über die ich eine Reportage machte, traf ich ihn im Sommer 2000: Sir Edmund Hillary, den Erstbesteiger des Mount Everest am 29. Mai 1953 gemeinsam mit Sardar Tenzing Norgay vom Volk der Sherpa.
An seiner Seite ist auf dem Foto oben der Tiroler Bergsteiger Wolfgang Nairz zu sehen, der 1978 mit der ersten österreichischen Expedition den Gipfel des höchsten Berges der Welt bezwungen hat.
Mit Sir Edmund Hillary war auch seine Frau, Lady Hillary, mitgekommen. Ich lernte sie als äußerst liebenswerte und charmante Dame kennen.
Als Hillary mit Tenzing 1953 auf dem Gipfel des 8.850 m hohen Mount Everest war, hielten beide auch Ausschau nach Spuren der seit 1924 verschollenen Seilschaft des Briten George Mallory, der damals möglicherweise schon den Gipfel erreicht hatte. Darauf angesprochen, dass vielleicht Mallory schon vor ihm oben gewesen sein könnte, sagte Hillary: »Es kommt nicht darauf an, als erster oben zu sein, sondern auch lebendig wieder hinunter zu kommen«.
Ich war tief beeindruckt von diesem großartigen Mann und Wohltäter, und schätzte mich glücklich, ihm zu begegnen, ihm die Hand zu schütteln und mit ihm reden zu können.
»Sir Ed« - wie er genannt werden wollte - war ja nicht nur der Everest-Erstbesteiger, sondern ein Menschenfreund, der in den ärmsten Regionen Nepals dem Sherpa-Volk viel Gutes tat. Er nutzte seinen Ruhm nicht für sich, sondern für seine zahlreichen Sherpa-Projekte. Er ließ Schulen, Krankenhäuser, Straßen und Brücken bauen.
Sir Edmund Hillary starb im Alter von fast 89 Jahren am Freitag, 11. Jänner 2008, in Auckland, in seiner Heimat Neuseeland. Am 20. Juli 2009 wäre er 90 geworden.
Seinem Wunsch gemäß wurde seine Asche vor Auckland ins Meer gestreut.
»I should even like my ashes to be spread on the beautiful waters of Auckland's Hauraki Gulf to be washed gently ashore, maybe on the many pleasant beaches near the place where I was born. Then the full circle of my life will be complete.«
(Sir Edmund Hillary) |



Ich bin nur ein Bienenzüchter
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