Titel



...:::: SIR EDMUND HILLARY: BEGEGNUNG UND ABSCHIED ::::...
(20.7.1919 - 11.1.2008)

Der Wald weint über den Tod Sir Ed's

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Song "Time in a bottle" vom 1973 verstorbenen Jim Croce



Ich fotografierte Sir Edmund Hillary und den Tiroler Extrem-Alpinisten Wolfgang Nairz vor einem Foto des Mount Everest, den »Sir Ed« in Begleitung des Sherpa Tenzing als erster bezwungen hat. Dieses Foto machte ich bei der Eröffnung einer Mount Everest-Ausstellung im Sommer 2000. Heute tut es mir sehr leid, dass ich mich damals nicht mit Sir Ed habe ablichten lassen.

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Meine Begegnung mit dem Mount Everest Erstbesteiger Sir Edmund Hillary


Bei einer Mount Everest-Ausstellung, über die ich eine Reportage machte, traf ich ihn im Sommer 2000: Sir Edmund Hillary, den Erstbesteiger des Mount Everest am 29. Mai 1953 gemeinsam mit Sardar Tenzing Norgay vom Volk der Sherpa.

An seiner Seite ist auf dem Foto oben der Tiroler Bergsteiger Wolfgang Nairz zu sehen, der 1978 mit der ersten österreichischen Expedition den Gipfel des höchsten Berges der Welt bezwungen hat.

Mit Sir Edmund Hillary war auch seine Frau, Lady Hillary, mitgekommen. Ich lernte sie als äußerst liebenswerte und charmante Dame kennen.

Als Hillary mit Tenzing 1953 auf dem Gipfel des 8.850 m hohen Mount Everest war, hielten beide auch Ausschau nach Spuren der seit 1924 verschollenen Seilschaft des Briten George Mallory, der damals möglicherweise schon den Gipfel erreicht hatte. Darauf angesprochen, dass vielleicht Mallory schon vor ihm oben gewesen sein könnte, sagte Hillary: »Es kommt nicht darauf an, als erster oben zu sein, sondern auch lebendig wieder hinunter zu kommen«.  

Ich war tief beeindruckt von diesem großartigen Mann und Wohltäter, und schätzte mich glücklich, ihm zu begegnen, ihm die Hand zu schütteln und mit ihm reden zu können.

»Sir Ed« - wie er genannt werden wollte - war ja nicht nur der Everest-Erstbesteiger, sondern ein Menschenfreund, der in den ärmsten Regionen Nepals dem Sherpa-Volk viel Gutes tat. Er nutzte seinen Ruhm nicht für sich, sondern für seine zahlreichen Sherpa-Projekte. Er ließ Schulen, Krankenhäuser, Straßen und Brücken bauen.

Sir Edmund Hillary starb im Alter von fast 89 Jahren am Freitag, 11. Jänner 2008, in Auckland, in seiner Heimat Neuseeland. Am 20. Juli 2009 wäre er 90 geworden.

Seinem Wunsch gemäß wurde seine Asche vor Auckland ins Meer gestreut.


»I should even like my ashes to be spread on the beautiful waters of Auckland's Hauraki Gulf to be washed gently ashore, maybe on the many pleasant beaches near the place where I was born. Then the full circle of my life will be complete.«

(Sir Edmund Hillary)


5 Dollar Hillary
Sir Edmund Hillary auf Neuseelands 5-Dollar-Banknote
           
Seit November 2008 gibt es in Neuseeland auch Briefmarken mit Sir Ed

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Ich bin nur ein Bienenzüchter

Hillary als Bienenzüchter»Ich bin nur ein Bienenzüchter« pflegte Sir Edmund Hillary zu sagen, wenn er auf seine Berühmtheit angesprochen wurde. Er blieb immer bescheiden.
Für »seine« Sherpa-Kinder in Nepal setzte er aber seine Berühmtheit ganz bewußt ein, um Unterstützung und finanzielle Mittel für seine Projekte zu bekommen.
Die Khumjung-Schule war 1961 die erste von 42 Schulen in den Sherpa-Tälern Khumbu und Solu in Nepal, die Sir Ed für die Sherpa-Kinder bauen hat lassen. Aus Dankbarkeit errichtete die Bevölkerung vor der Schule noch zu seinen Lebezeiten ein Hillary-Denkmal. Den Sherpas gelang es, ihre Schulen autonom zu verwalten und sie setzten durch, mit ihren eigenen Lehrern statt mit nepalesischen Lehrern zu unterrichten. Das Volk der Sherpa verehrt Hillary wie einen Heiligen. Sie schreiben und sprechen wieder ihre eigene Sprache. Durch Hillary hat sich das Leben in den Sherpa-Tälern grundlegend verändert.
Schulbildung und Ausbildung der Sherpas verhelfen ihnen zu gewissem Reichtum und Ansehen und weltweit zu guten Berufen. Das wäre vor 50 Jahren noch undenkbar gewesen.



Hillary und Tenzing

Sir Edmund Hillary
(20.7.1919 - 11.1.2008) und Sardar Tenzing Norgay (15.5.1914 - 9.5.1986), Angehöriger des Volkes der Sherpa, blieben ihr ganzes Leben lang Freunde. Nun sind sie in einer anderen Welt wieder vereint. Als Tenzing 1986 in Darjeeling starb, war der Trauerzug mehr als einen Kilometer lang. Einer seiner Söhne, Jamling Tenzing Norgay, war 1996 auf dem Gipfel des Mount Everest gemeinsam mit Peter Hillary, dem einzigen Sohn von Sir Edmund Hillary. 1997 stand auch einer von Tenzings Enkeln, Tashi Tenzing, auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt. (Danke an meinen Freund Ken Yaxley für das Foto)



Sir Edmund Hillary: My Story  link
Und über Sherpas und Hillarys erste Schule in Khumjung

Die folgende Seite ist in Englisch (vielleicht übersetze ich sie einmal)

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