Titel

DAS WAR DIE »GUTE, ALTE ZEIT«

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IN DER SCHULE


Heute beklagen viele Lehrer ihren Autoritätsverlust und das ungebührliche und respektlose Benehmen ihrer Schüler. Für uns Kinder damals war das kein Thema. Wenn die Lehrerin, der Lehrer, die Klasse betrat, erhoben sich alle Schüler und grüßten gemeinsam: "Grüß Gott". Die Lehrer waren Autoritätspersonen und wir respektierten sie.

Wir lernten das Alphabet, erst Buchstabe für Buchstabe, dann das Schreiben und Lesen von Worten und Sätzen. Am Anfang wurde nur mit Bleistift geschrieben, später dann mit Feder und Tinte. Ach, das gab Klekse im Heft!

Es gab auch Strafen in der Schule. Sitzenbleiben, das heißt, eine Stunde länger in der Klasse sitzen und eine Strafarbeit schreiben. In die Ecke stellen. Mit dem Lehrerstab Hiebe auf die Hände. Das tat weh. Aber das waren Einzelfälle. Wir hatte gute Lehrer und ich kann mich an zwei erinnern, die ich sehr mochte. Besonders eine Lehrerin vergötterte ich: Frau Huber. Hier habe ich ein Bild mit ihr:

In der Volksschule
In der Mitte unsere liebe Lehrerin. Mich siehst du links vorne als Dritte sitzen.


Wir alle trugen Kleidchen, manchmal mit Schürze. Es gab keine langen Hosen für Mädchen oder Jeans. Die meisten von uns hatten Zöpfe. Keine war jemals bei einem Friseur. Es gab Schulnoten von 1 bis 5. Jede Hausarbeit und Schularbeit wurde benotet. Am meisten freute sich jede von uns über eine römische I. Das war ein Höhepunkt! Benotet wurden im Zeugnis auch Betragen (Benehmen) und Fleiß.

Das war mein erstes Zeugnis von der 1. Volksschulklasse:

Mein erstes Zeugnis



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